Feuerschutzübung 2004

Dicke Rauchschwaden drangen kürzlich aus den Fenstern und Türen der Schule Mettenbach. Gleich darauf traf mit lautem Sirenengeheul ein großes Löschfahrzeug, mit einer Einsatztruppe, unter Leitung von 2. Kommandanten Karl Irlbeck, am "Brandort" ein. Die Feuerwehr wollte mit den Mettenbacher Schülern den Ernstfall proben, dass die Kinder der 1. und 4. Klasse, wegen einer starken Rauchentwicklung ihre Klassenzimmer nicht mehr verlassen können. Da der gesamte Eingangsbereich total vernebelt war, (die Feuerwehr hatte den Rauch künstlich erzeugt) eilten sofort einige Feuerwehrmänner zur Hinterseite der Schule, um die Kinder über die Fenster und Feuerleiter aus den Klassenzimmern zu holen. Die Rettung verlief sehr schnell und reibungslos. Obwohl die Kinder wussten, dass es nur eine Übung sein sollte, war die ganze Aktion für sie schon sehr beeindruckend, da der dichte Rauch überall schon etwas "Angst" machen konnte.
Während den Kindern der ganze Ablauf genauestens erklärt wurde, versicherte sich die Atemschutztruppe, dass sich wirklich niemand mehr im Gebäude aufhielt. Anschließend erklärte Karl Irlbeck die Ausrüstung eines normalen Feuerwehrmannes und die eines Atemschutzträgers. Danach erörterte er die Gefahren bei Bränden, speziell beim Grillen oder Lagerfeuer und Gegenmaßnahmen zur Gefahrenabwehr. Zum Schluss konnten die Kinder noch einen Blick ins Innere des Löschfahrzeuges werfen und stellten dann noch alle möglichen Fragen an die Feuerwehrmänner. Die beiden Klassleiterinnen Wittmann und Polland dankten den Aktiven der Feuerwehr für den lehrreichen Übungseinsatz, der den Kindern ein aufregendes und unvergessliches Erlebnis bleiben wird.
2003 / 2004