Tag des Baumes 2004

Zum 31. Mal lud der Gartenbauverein Mettenbach ein, um am Tag des Baumes 2004 erneut einen Baum als "Symbol" zu pflanzen. Vorstand Schneider konnte zu dieser kleinen Feierstunde, auf dem Vorplatz der Mettenbacher Kirche, viele kleine und große Gäste begrüßen. Neben den Grundschülern der Schule Mettenbach mit den Lehrerinnen Frau Wittmann und Frau Höllmüller waren der Einladung Bürgermeister Fritz Wittmann, Frau Schulleiterin Laske und Pater Johannes aus Altheim gefolgt. Auch viele Eltern der Schüler und einige Mettenbacher zeigten Interresse an der Veranstaltung.
Hainbuche wird am Vorplatz der Mettenbacher Kirche gepflanzt
Nach einem Frühlingslied und einem Gedicht von Eugen Roth "Der Baum" sprach Bürgermeister Wittmann einige Worte zu diesem denkwürdigen Tag, die alle wieder zum Nach- und Umdenken im täglichen Leben auffordern sollten. Wittmann zeigte die vielen Bedeutungen jedes einzelnen Baumes für Menschen, Tiere und Pflanzen auf. Er erinnerte, wie vielen Bedrohungen ein Baum im Laufe seines Lebens ausgesetzt sei, angefangen von Umweltbelastung, Trockenheit oder Überschwemmungen bis hin zu Stürmen und schweren Schneelasten. Er hob hervor, dass ein Baum sehr lange wachsen muss, bis er groß ist und in dieser Zeit gehegt und gepflegt werden muss - aber sehr schnell gefällt ist. Er verglich das Leben eines kleinen Baumes mit dem eines heranwachsenden Menschen. Auch Kinder müssen viele Jahre wachsen und in dieser Zeit umsorgt und beschützt werden, damit sie dann stark ihr Leben meistern können. So müsse auch jeder Baum geschützt werden und dürfe nicht verantwortungslos verletzt werden.
Flötenstück der Instrumentalgruppe
Danach richtete Schulleiterin Laske einige Worte an die Anwesenden. Sie bemerkte, dass wir in einer Zeit leben, in der die Natur wenig geachtet wird, obwohl unser aller Leben von der Natur abhängig ist. Bäume spielten immer eine große Rolle, betrachte man nur Künstler, Musik und Literatur. Immer wieder gab und gibt es neue Gemälde, Musikstücke und literarische Werke über Bäume. Laske forderte die Schüler auf: "Der Baum braucht jeden von euch!" Nach einem Lied "Was für ein schöner Tag" konnte die junge Hainbuche von Herrn Schneider und Herrn Wittmann gepflanzt werden. Anschließend segnete Pater Johannes den Baum und sprach abschließend die Worte:
"Bäume hat es schon Millionen von Jahren vor uns gegeben. Wir müssen aufpassen, dass Bäume auch in Zukunft mit uns leben können!" Mit einem Flötenstück der Instrumentalgruppe klang die Feier aus.
2003 / 2004