Projekttag Wasser 2000

Die Kinder sollten die Bedeutung des Wassers in der Natur, der Kunst, der Literatur, der Technik und der Geschichte darstellen.
- Die Klasse 1a gestaltete die Meditation "Wasser als Symbol des Lebens".
- Die Klasse 1b hatte "Versuche mit Wasser" zu machen.
- Die Klasse 1 / 2 Mettenbach musste Wasser in der Literatur behandeln.
- Die 2. Klasse befasste sich mit "Im Land der Brunnen / Versuche mit Wasser".
- Die Klasse 3a befasste sich mit der "Wasserversorgung der Gemeinde",
- die Klasse 3b mit der Musik "Die Moldau".
- Die Klasse 3 / 4 Mettenbach beschäftigte sich mit "Wasser" in der bildenden Kunst / Bildbetrachtung aus verschiedenen Epochen.
- Ein Wasserkraftwerk wurde von der Klasse 4a behandelt (Modellversuch)
- und die 4b den Modellversuch "eine Quelle entsteht".
- Die 5. Klasse behandelte "Ägypten - ein Geschenk des Nils"
- und die 6. Klasse "Wasser in den verschiedenen Unterrichtsfächern".
Was dabei bei wochenlangen Vorbereitungen herauskam, war am Samstag zu besichtigen. Das gesamte Schulgebäude und die Treppenhäuser waren mit wunderschön gestalteten Dekorationen über das Thema Wasser ausgefüllt. Dem Besucher bot sich ein buntes Haus in schönen hellen Farben getaucht. Erstaunlich auch, wie konsequent sich die Jugend einem Thema stellen kann und welche verborgenen Fähigkeiten hinsichtlich des Gestaltens in den Kindern schlummern.
Für den vorgesehenen Brunnen waren die Voraussetzungen bereits beim Umbau der Schule geschaffen worden. Rektor Weiß suchte bei der Gemeinde nach, einen Brunnen zu schlagen und anzuschließen. Durch das großzügige Entgegenkommen und einer beachtlichen Spende des Chefs der Isar-Baustoffe in Wörth konnte der Brunnen fertiggestellt werden. Er war mit viel Mühe und Fleiß von den Schulkindern mit vielen Steinen erbaut worden. Aus dieser Arbeit heraus hatte Rektor Weiß den Wunsch, dem Brunnen den Namen "Stoandl-Brunnen" zu geben.
Vor dem Singspiel "Die Reise eines Wassertropfens", dem Höhepunkt des Tages, meinte Konrektorin Laske in ihrer Begrüßung: "Wasser geht uns alle an. Bei allen Völkern und zu allen Zeiten waren sich die Menschen bewusst, wie lebenswichtig Wasser ist. Grund genug, dieses lebensnotwendige Element in den Mittelpunkt des Unterrichtes zu stellen und sich intensiv damit auseinander zusetzen." Sie begrüßte die Gäste, insbesondere Pfarrer Claus Jendrysik und Bürgermeister Fritz Wittmann. Begrüßen konnte sie auch den Elternbeiratsvorsitzenden Max Tremmel und die Damen und Herren vom Elternbeirat, die bei der Vorbereitung des Festes so aktiv mitgeholfen haben.
Nach der Aufführung richtete Gerti Gebauer für die Indienhilfe "Schritt für Schritt" einige Worte an die Anwesenden. Sie bedankte sich für die Darbietung und schilderte in eindrucksvoller Weise die Gegebenheiten über Wasser in den Indischen Regionen, wo sie oftmals weilte. Sie meinte, Wasser ist dort ein sehr wertvolles Gut, und es muss sehr behutsam damit umgegangen werden. Unsere Spenden können dort zur Besserung der Lebensqualität beitragen. Mit einem Betrag von nur 3000 Mark kann zum Beispiel ein Brunnen gebaut werden, der den indischen Frauen den schweren und oftmals sehr weiten Weg zu den Wasserstellen erspart und auch noch sauberes Wasser liefert. Das Wasser aus den Kanälen und schmutzigen Bächen und Flüssen muss erst abgekocht werden, damit es genießbar wird. Viele können es aber nicht abkochen, weil das notwendige Brennmaterial fehlt; so wird es unsauber getrunken. Erkrankungen sind die Folge.
Pfarrer Claus Jendrysik weihte den Brunnen ein und gab ihm den Namen "Stoandl-Brunnen". Dieser Brunnen ziert von nun an den Brunnenhof der Schule mit seinem ruhigen Plätschern und bildet jetzt den Zugang zu den dahinterliegenden Zonen der Ruhe, der Bewegung, der Spielwiesen und den etwas abseits versteckt liegenden Biotopen.
Die Besucher wurden während der ganzen Veranstaltung von den Mitgliedern des Elternbeirats bewirtet. Ein Teil des Reinerlöses aus den Gesamteinnahmen des Projekttages kommt der Aktion "Schritt für Schritt" zugute.